RÜCKBLICK AUSSTELLUNG: HELENE TSCHACHER

  • 1955 geboren in Höchstädt
  • 1972 bis 1977 Ausbildung zur Sozialpädagogin
  • 1977 bis 1989 Lehrtätigkeit Kunst & Werken
  • Seit 1990 freie und handwerkliche Arbeiten mit Papier 
  • 1997 Meisterprüfung in Buchbinderhandwerk, eigene Buchbinderei und Papierwerkstatt
  • 2005 bis 2011 Präsidentin der „International Association of Hand Papermakers and Paper Artists“ (IAPMA) www.iapma.info

Symposien, Gruppen-und Einzelausstellungen in Australien, Bulgarien, Deutschland, England, Frankreich, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Kroatien, Lettland, Litauen, Niederlande, Philippinen, Polen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei, Ungarn, Ukraine, USA.

Papier ist einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit. Erst Papier machte eine umfassende schriftliche Überlieferung von Literatur, Historie, Religions- und Gesetzestexten und Daten aus Handel und Wissenschaft möglich.

Bis zur industriellen Revolution war Papier ein wertvolles Material, das je nach Region aus unterschiedlichen Fasern mit verschiedenen Techniken hergestellt und nahezu weltweit verbreitet war.

Heute in großen Mengen immer billiger produziert, wurde es zu einem alltäglichen Massenprodukt, das sich in unglaublicher Vielfalt und Verwendung über den ganzen Globus ausbreitete.

Papier ist Botschaftsträger, zwischen Idee und dem Betrachter oder Leser, ein vermittelndes Element. Papier ist uns als Trägermaterial für Wort, Zeichen und Bild geläufig, alltäglich. Kultiviert, benutzt, geschunden, gebraucht, achtlos weggeworfen, täglich, in Massen.

Heute ist Information inflationär. Bibliotheken werden digitalisiert, Lexika stehen im Internet zur Verfügung, Webblocks und Diskussionsforen im www. sind temporär, verändern sich ständig. Wir haben die Illusion uns jederzeit und überall umfassend informieren können.

Meine Arbeiten unterbrechen den Datenüberfluss. Bücher, Kataloge, Magazine, das beschriebene, bedruckte Papier wird zerlegt, zerschnitten, gefaltet, geklebt und neu zusammengefügt, die Texte können nur noch fragmentarisch decodiert werden. Texte werden zum Informationsmüll und aus dem bedruckten Papier wird ein neuer ästhetischer Reiz.

Kirchenäcker 8, 84048 Mainburg, 08751-9990 helene@tschacher.de, www.helene.tschacher.de

RÜCKBLICK AUSSTELLUNG: JÖRG DORNER

RÜCKBLICK VERNISSAGE AM 19.12.2014 um 19.00 Uhr

Die Konfrontation mit der Kunst kommt unerwartet und in einem frühen Entwicklungsstadium des Menschen.

So hat meine Mutter eine von mir produzierte Schlüsselblumendarstellung in meinem Kindesalter als Kunstwerk beurteilt, obwohl das von meinem Bruder gezeichnete oder gemalte Werk nicht - oder aus meiner persönlichen Sicht, nur etwas weniger genial war, als meines. Also bin ich der Künstler.

Erst später fragt sich ein zur Reproduktion fähiger Mensch aus welcher Ebene des gesamten Spektrums seines Ich er das herausholt, was er aus einer Zwiesprache mit Anderen oder mit sich selbst herausholen will.

Bildhauern ist halt so ein Beispiel, das von innen kommt, meist aus Holz oder Stein oder Ton natürlich.

Und die Grafik, die naturgemäß den Raum in die Fläche projiziert, ohne die Freiheit des Raumes zu vergessen.

Bei der Verwendung der Werkzeuge der Bildhauerei ist von Wichtigkeit, nicht durch die Erschütterung des Lachens die Zielgerichtetheit zu vergessen.

Malerei, Grafik aller Art, Plastik, insbesondere Bildhauerei, sind hervorragende Repräsentanten der menschlichen Freiheit, der Freiheit des menschlichen Denkens und Fühlens, gleichgültig ob akademisch oder autodidaktisch erworben.

Die Ausstellung soll die gedankliche oder gefühlsmäßige Verbindung zum Gespräch oder Selbstgespräch, zum Briefwechsel oder geheimen Tagebuch, zum freien Gesang oder Geträller auf einer Wanderung oder gekonnter Musik für die Kunst aufzeigen.

Seien Sie, seid alle gewiss, da kann kein Smartphone, keine CD usw. mithalten.

Jörg Dorner, Dezember 2014

RÜCKBLICK AUSSTELLUNG: INGRID WEISS-ROSKOPF

RÜCKBLICK VERNISSAGE AM 28.08.2014 um 19.00 Uhr

geboren in Berlin
1962 Abitur in Weilheim
1963-67 Studium Grafik-Design an der Akademie für Grafik-Design München
1967 Diplom

zuerst gearbeitet beim Trickfilm            

später bei der Messegestaltung: Plakate, Signets usw.

seit 1980 freischaffende Malerin

bevorzugte Techniken:

Aquarelle, Zeichnungen, Collagen, Pastelle, Farbradierungen, diverse Drucktechniken

Eigene Werkstatt

Ausstellungen u. a.:

Rathausgalerie Ebersberg, Rathausgalerie Vaterstetten, Galeria de Arte Murnau, Galerie Ildiko `Risse Weßling, Siemensgalerie München Wittelsbacher Platz, Galerie Edith Kramer Wackersberg/Tölz, Galerie Heinz Schunn Lechbruck, Stadtsparkasse Marktredwitz, Galerie Südd. Zeitung Ebersberg, Altes Kino Ebersberg, Kleinkunst Dobrick-Hof Weisenheim am Berg, Zoolog. Staatssammlung München, Galerie de l´Espace Saint-Laurent Saint Marcellin, Kunstverein Ebersberg, Kunstverein Gauting, Berufsverband Bild. Künstler München

Studienaufenthalte:

Italien, Griechenland, Frankreich, USA, Canarische Inseln

Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler München (BBK)

 

Wir bedanken uns bei der Künstlerin und den Besuchern

Rückblick Ausstellung Andrea-Maria Windischbauer

Geboren 1942 in Salzburg, lebte sie in Salzburg und Rom. Sie vollendete ihre Studien an der Graphischen Akademie in München und am Mozarteum in Salzburg bei Professor Bruno Gallée 1962 bis 1967. In den Jahren 1965/1966 besuchte sie zudem die Akademie der Schönen Künste in Rom in der Fachrichtung Bühnenbild. In Rom nimmt sie an der Ausstellung „Dante Aligheieri“ teil und wird mit der Silbermedaille der Stadt Rom ausgezeichnet. In den 1960er, 70ern und 80er Jahren stellt sie in vielen Großstädten Europas aus, unter anderem in Rom, Wien, Regensburg, Salzburg und München. Ankäufer der Albertina, Wien, des Unterrichtsministerium, Wien und der Landesregierung Salzburg machten sie zu einer der renomierten Künstlerinnen dieser Zeit. Gesundheitsbedingt zog sie sich zunehmend in ihre Heimat, das Salzburger Land zurück, wo sie 2010 verstarb.

In meiner Seele dunklen Spiegel
Sind Bilder niegeseh´ner Meere,
Verlassener, tragisch, phantastischer Länder,
Zerfließend ins Blaue, Ungefähre.

Georg-Trakl-Nachlaß; aus „drei Träume“ 

Vielleicht hilft es dem Betrachter meiner Bilder vorher dieses Gedicht meines Landsmannes und von mir sehr bewunderten Dichter Georg Trakl zu lesen, denn es sagt eigentlich sehr viel über den Inhalt meiner Bilder aus. Ich teile gewisse Empfindungen, die in einigen seiner Gedichte zu finden sind. Über den Inhalt aus Ausdruck meiner Bilder vermag ich selbst nicht viel in Worten ausdrücken. Deshalb male ich und schreibe nicht. In all meinen Bildern versuche ich bestimmte Stimmungen im Beschauer hervorzurufen.

Rückblick

JÜRGEN FLEISCHMANN FOTOGRAFIEN

AUSSTELLUNG

November 2013 - März 2014

Wir danken Jürgen Fleischmann ganz herzlich dafür, dass er seine Fotografien bei uns ausgestellt hat.

RÜCKBLICK

JOHANNA DORNER BERGE IM ALPENHOF

Acryl, Kohle auf Leinwand und Papier und colorierte Bleistiftzeichnungen

Wir bedanken uns bei der Künstlerin und den Besuchern der Ausstellung

Alpenhof***
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